Orte des GRAUens

#Freiräumen

 

Wir als Jugendkunstschule Regenbogentanz bieten im kleinstädtischen und ländlichen Raum ein partizipatives, empowerndes & nachhaltiges Zusammenspiel aus Theater, Spiel & Material Gestaltung an und ermöglichen Kindern & Jugendlichen in diesem Sinne neue #FREIRÄUME zu erfahren.

 

Wir wollen von Dir wissen, was sind in Deiner Stadt und im Landkreis Coburg, Orte des GRAUens? Orte des GRAUens können z.B. dunkle Straßenecken, uneinsichtige Parkplätze, vermüllte öffentliche Plätze, finstere Tunnel u.v.a. Orte sein, die Du eigen initiatorisch auswählst. Du wirst von uns auf Spurensuche geschickt, diese Orte des GRAUens zu lokalisieren und in Form von Zeichnungen, Foto & Videomaterial sichtbar zu machen. Im nächsten Schritt organisieren wir, mit welchen Gestaltungsmöglichkeiten, wir diese Orte des GRAUens gemeinsam transformieren wollen. Mit Malerei, Licht, Windspielen, Klang Objekten, Theaterspiel und etwas mehr Wildnis, in Form von essbaren Blumen, Pflanzen…?

 

Wir haben das Ziel, Kindern & Jugendlichen kreative Gestaltungsmöglichkeiten mitzugeben, mit denen sie ihre Stadt- und Land Welten nachhaltig & selbstständig in Orte verwandeln, an denen sie sich gerne aufhalten und die #Freiräume bieten, für neue Formen der Begegnung. Wir fördern Kinder & Jugendliche hier als Schöpfer*innen ihrer individuellen und gemeinschaftlichen Lebenswelt.

 

Wir werden Kunst und Naturschutz, auf ästhetische und experimentelle Weisen miteinander verbinden. Zusammen mit lokalen Naturschutz engagierten Menschen in Kontakt kommen, die uns für klima- und umweltpädagogische Themen im Rahmen des Projektes sensibilisieren werden.

 

Und wir sind gespannt, was Du daraus an Input ziehen wirst und wie Du Dich von der Gestaltungskraft in unserem JKE Regenbogentanz Team inspirieren lässt und welche Formen von #Freiraum am Ende entstanden sein wird. Stay tuned😊

 

Projektstart

ort des grauens finden

..gefunden!

Materialsammlung

Was ist (D)ein Ort des GRAUens?

Ein verwahrloster und nicht gepflegter Ort = zerbrochene Steine liegen herum, Absperrzäune, Gefühl davon, dass früher schlimme Sachen passiert sind. Wo Leid war. Leichenhalle, Schlachtfeld. Für mich ist es ein Ort, mit Wolken grau und es regnet, du bist ganz allein. Ein grauenvoller Ort voller Angst und Schrecken. Ein abweisender, abschreckender, zum weitergehen animierender Ort.

 

Wie räume ich einen Ort des GRAUens frei?

Mit Spaß=Kreativität! Man stellt bunte Sachen hin und bemalt den Ort? Beseitigung soweit es geht, z. B. ein Gebäude abreißen, aufräumen. Ein Ort des GRAUens da war alles GRAU und du räumst den GRAUen Ort mit Sonnenschein frei. Mit ganz viel Vorstellungskraft, Tatkraft und Mut.

 

Wer hilft mir beim #FREIRÄUMEN?

Meine Freunde. Menschen. Meine Freunde. Pinsel. Ganz viele liebe Leute.

 

Was brauche ich zum #FREIRÄUMEN?

Dinge die ich schön finde = Pflanzen / Zeit. Farbe, Pflanzen, Holz, Kissen. Eine Schaufel, Sprengstoff. Farbkasten. Passendes Werkzeug, Durchhaltevermögen, Mut.

 

Wie sieht (m)ein neuer Freiraum aus?

Bunt, gemütlich = angenehmes Licht = Sonnenlicht, natürliches Licht. Bunt und Schön. Ein Café mit gemütlichen Couches, wo man chillen kann, oder beides. Musik, Essen, Cappuchino. Einladend, punkig, gemütlich, inspirierend, ein Ort zum Chillen und Spaß haben, aber auch ein Ort einfach zum Rumsitzen, vielelicht ein bißchen runtergeranzt.

 

Was höre ich in (m)einem neuen Freiraum?

Vogelgräusche, Naturgeräusche. Musik. Nette Gespräche, a bisserl Musik. Musik. Naturgeräusche.

 

Was fühle ich in meinem neuen Freiraum?

Sicherheit = das ich behütet, beschützt bin. Ich fühle mich dort wohl. Glück, Freude, Gelassenheit. Essen, Malblätter. Eine besondere Verbindung mit dem Ort, Lebensfreude.

Ort des GRAUens        nachhaltig transformieren

KÜBELCHECK

Skizzen

formFARBENKRAFT

Dauerausstellung

Material in process.. :)

presse

An einem Samstagabend Mitte August leuchtete eine Hauswand in Rosenheim den ganzen Abend bunt: Auf die Fassade an einem zentralen Platz der oberbayrischen Stadt waren zahlreiche Acrylbilder, Zeichnungen und Fotografien projiziert. Die Künstlerinnen und Künstler waren Kinder und Jugendliche der Stadt. Ihre Bilder illustrierten ihre Antworten auf die Frage, wie sie sich ihre Heimat in Zukunft vorstellen.

 

„Die Projektionen zeigten den Spaziergängerinnen und Spaziergängern, wie sich Rosenheim verwandeln könnte”, erklärt Wiebke Zetzsche, die für den Landesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (LJKE) Bayern e.V. kulturelle Bildungsprojekte koordiniert. Viele Menschen seien deswegen stehen geblieben und miteinander ins Gespräch gekommen.

 

Einen solchen öffentlichen Austausch zu fördern ist ein wichtiges Ziel des Projekts „Freiräumen”, zu dem die Rosenheimer Installation gehört. Die Idee: Freigeräumt wurden und werden öffentliche Plätze und Räume, die im Widerspruch zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft stehen. Kinder und Jugendliche bekommen dann die Möglichkeit, „diese Orte umzunutzen und sie sich auf künstlerische Weise zu eigen zu machen”, sagt Zetzsche.

 

Bereits im Februar 2020 hatte sich LJKE zusammen mit der Stadt Amberg mit diesem Projekt beim Ideenwettbewerb „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur beworben. Ein gutes halbes Jahr später stand fest: Aus insgesamt 268 Projekten war „Freiräumen” ausgewählt worden. In den zehn Gewinnerprojekten des Wettbewerbs sah die Jury das Potential, „ein Umdenken der Gesellschaft zu erwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen und zu verbreiten“. Marc-Oliver Pahl, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) erläutert: „Dazu haben wir Kooperationen zwischen Kultur- und Umweltorganisationen gefördert.“ Deren Arbeit gehe Hand in Hand: Die Umwelt- und Naturschutzorganisationen setzen sich für die Erhaltung von Heimat ein, während die Kulturschaffenden sie gestalten wollen.

 

Dass das gut zusammenpasst, bestätigt Wiebke Zetzsche: „Wenn Umwelt- und Kulturorganisationen ihre Netzwerke und Ressourcen zusammenlegen, lässt sich einiges bewegen.” Die Kreativen könnten vor allem dazu beitragen, den Diskurs rund um Nachhaltigkeitsthemen anzufachen, und Kindern und Jugendlichen Methoden vermitteln, mit denen sie selbst eine breite Öffentlichkeit schaffen können. Wichtig dabei: „Wir wollen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern in einen Austausch kommen – und das kann Kunst und Kultur schaffen”, sagt Zetzsche.

 

An insgesamt sieben Orten in Bayern – neben Rosenheim auch in Amberg, Coburg, Erlangen, Ingolstadt, Gauting und Gräfelfing – schafft das Projekt „Freiräume”, die, so Zetzsche, „an die Bedürfnisse und die Situation vor Ort angepasst” sind. So entstehen zum Beispiel eine Kinder-Klimakonferenz in Erlangen, eine Plauderoase in Gauting, „Orte des GRAUens”, die in Coburg gefunden und verwandelt werden, oder eine Aktion in Gräfelfing, bei der Kinder aus Plastikmüll künstlerische Vorschläge für einen nachhaltigeren Umgang mit Kunststoff schufen.

 

Zwei Aspekte des Projekts hebt Wiebke Zetzsche als besonders positiv hervor: „Zum einen haben wir Kinder und Jugendliche einbezogen und ihnen gezeigt, dass ihre Meinung etwas wert ist und gehört wird”, sagt sie. Und zum anderen freut es sie besonders, dass in einigen der Orte Gespräche darüber laufen, wie die Projekte verstetigt werden können oder welche Anschlussprojekte aufgrund von „Freiräumen” ermöglicht wurden.

 

LINK ZUM PRESSETEXT

Dankeschön an unsere Kooperationspartner*innen der Waldorfschule Coburg, der WSCO, dem Grünflächenamt, dem Maker Space, der Wifoeg und dem Gärtnerhof Callenberg.

Der Deutsche Kulturrat & der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben einen Ideenwettbewerb ausgerufen,

zum Thema „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“.

Unser Landesverband der Jugendkunstschulen und Kultur-pädagogischen Einrichtungen Bayern e.V. + die Stadt Amberg sind mit dem Projekt Freiräumen ausgewählt worden.

Wir als Jugendkunstschule Regenbogentanz sind als Projektpartner*innen von unserem Landesverband nominiert worden und dürfen jetzt in Coburg unser Projekt "Orte des GRAUens #Freiräumen" weiter planen und für Kinder- und Jugendliche ein Kunst- & Kulturprojekt anbieten.

WIR SAGEN DANKE! #Freiräumen wird gefördert durch den Fond Nachhaltigkeitskultur und dem LJKE Bayern.